„Der digitale Euro kommt viel zu spät“ #14 mit Prof. Dr. Philipp Sandner
Bei den jüngst vorgestellten Plänen der EZB für den digitalen Euro fordert Krypto-Experte Philipp Sandner, Professor an der Frankfurt School of Finance, deutlich mehr Tempo. Europa sei heute zu stark von US-amerikanischen Zahlungs-Dienstleistern abhängig. „Daher ist es richtig, dass die EZB eine eigene, souveräne Bezahl-Infrastruktur auf Basis eines digitalen Euro aufbaut“, sagt Sandner im Gespräch mit Hedgework-Gastgeber Uwe Lill. Allerdings sei beispielsweise China viel weiter und gehe nächstes Jahr mit seiner digitalen Währung bereits an den Start. Hier drohe Europa eine wichtige Entwicklung zu verpassen.