„Warum dynamische Asset Allocation in extremen Marktphasen den Unterschied macht“ #90 mit Dr. Jochen Kleeberg
Shownotes
Die Märkte springen rauf und runter, Prognosen liegen im Wochentakt daneben. doch wie können Anleger ihr Portfolio trotzdem robust durch solche Phasen steuern? Im 90. Hedgework-Talk spricht Uwe Lill mit Dr. Jochen Kleeberg, Geschäftsführer von alpha portfolio advisors, über dynamische Asset Allocation. Dr. Kleeberg erläutert, wie seine seit über 20 Jahren erprobte Alphaport-Strategie Aktien- und Rentenquoten strikt regelgebunden und prognosefrei steuert. Ausgangspunkt zu Beginn eines jeden Jahres ist ein gleichgewichtetes Portfolio aus Renten und Aktien. Über die Zeit werden je nach Marktentwicklung der Aktien- und Rentenmärkte Veränderungen vorgenommen. Dies führt insbesondere in ausgeprägten Aktien- oder Rentenphasen gegenüber dem gleichgewichteten Ursprungsportfolio zu deutlich besseren Ergebnissen. Darüber hinaus erklärt Dr. Kleeberg, weshalb Überrendite nicht das erklärte Ziel, aber oft ein willkommener Nebeneffekt ist, wie sich die im institutionellen Bereich erprobte Strategie künftig auch im neuen UCITS-Fonds „Alphaport Dynamic Allocation“ über fünf Marktsegmente, von Europa über USA bis Emerging Markets, umsetzen lässt und für welche Anlegergruppen sich dieser Ansatz besonders eignet.
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00:00:01:
00:00:02: Herzlich
00:00:02: willkommen zu Hedgework, der Kommunikationsplattform rund um alternative digitale und nachhaltige Investments.
00:00:11: HedgeWork ist eine Marke der GFD-Finanzkommunikation.
00:00:19: Ja, meine sehr verehrten Hedgeworkerinnen und Hedgewerker, liebe Zuhörerinnen.
00:00:24: Ich begrüße Sie alle zum neunzigsten Hedgewalk Talk!
00:00:28: Und heute habe ich einen ganz besonderen Gast, Herrn Dr.
00:00:31: Kleberg von Alpha Portfolio Advisors den institutionellen allerbestens bekannt, Wholesale Retail Wird sich noch ergeben, denke ich mir.
00:00:42: Aber ich bitte Sie Herr Dr.
00:00:43: Kleberg erst mal ganz kurz sich vorzustellen und natürlich auch hier unternehmen bevor wir mit dem Thema dynamische asset allocation starten.
00:00:52: Ja vielen Dank Herr Lill.
00:00:54: gerne also mein Name Jochen Kleberg.
00:00:57: Ich bin Geschäftsführer bei Alpha Portfolio Advisor.
00:01:01: die Firma habe ich in Und wir beraten bei Alpha Portfolio Advisors institutioneller Anleger einmal zu dem Thema dynamische Asset Allocation und zum zweiten zu dem Themen Manager Selection für aktive Strategien in liquiden Asset Klassen.
00:01:24: Prima, danke schön.
00:01:25: Ja also unser aktueller Anlass ist ja wenn wir so auf die Börsen gucken nichts ist mehr gewesen.
00:01:31: das geht mal heute drei Prozent hoch morgen geht es drei Prozent runter wo die Indizes in einer Woche stehen.
00:01:39: Das passt nicht mehr.
00:01:40: eine Klaskugel rein inzwischen.
00:01:43: Also für institutionelle Investoren aber für jeden Investor eine wahnsinnige Herausforderung.
00:01:48: wie kann dann ein Investor so einem quasi kaum prognostizierbaren Szenario Ihrer Meinung nach begegnen.
00:01:57: Ja, was wichtig ist dass man sich wappnet für Marktphasen so wie wir sie im Moment erleben wo um vorher gesehen es passiert.
00:02:04: das zeichnet die Kapitalmärkte aus dass dann Informationen sehr schnell und abrupt verarbeitet werden die dann sich in Volatilität äußern.
00:02:15: und da ist es wichtig eben die Kapitadanlage so zu strukturieren und zu planen dass man auf diese Eventualitäten gut vorbereitet ist.
00:02:25: Ja, Strukturen und Planen da haben Sie ja auch eine sozusagen ein Begrifflichkeit dafür die dynamische Allokation.
00:02:33: was verstehen sie denn unter dynamischer Allokations genau?
00:02:38: Die dynamische allokation setzt an indem es die Quoten die der Investor strategisch also mit langem Blick festlegt diese Quoten im Zeitablauf auszusteuern.
00:02:52: und der Unterschied zur taktischen asset allocation liegt darin, dass in der dynamischen asset allocations keine Prognosen eingesetzt
00:03:02: werden.
00:03:03: Das ist ein ganz wesentliches Attribut.
00:03:05: es geht darum Risiken zu steuern im zeitablauf damit man in diesen ganz schwierigen Marktphasen die uns immer wieder begleiten ich spreche jetzt mal ganz bildlich nicht ungebremst gegen die Wand fährt Und dann Entscheidungen trifft, die emotional getrieben werden und dann meistens schlecht sind.
00:03:25: Das klingt noch ein bisschen theoretisch jetzt denke ich mir für die meisten unserer Hörerinnen und Hörern.
00:03:33: Gehen Sie doch mal bitte auf das wie?
00:03:35: Wie muss man sich das vorstellen?
00:03:37: Wie machen sie das ganz genau?
00:03:40: Ja also wir gucken uns wenn wir dynamische Steuerung machen, die beiden Assetklassen an, Portfolio findet, dass ein institutioneller Anleger steuert.
00:03:52: Nämlich Aktien auf der einen Seite und Renten auf der anderen Seite.
00:03:58: Und diese beiden Assetklassen werden gegeneinander ausgesteuert.
00:04:04: Das können Sie sich so vorstellen Herr Lill.
00:04:08: Der Anlegar beginnt in einem Kalenderjahr mit einer Allokation In diesem kleinen Teilportfolio was wir uns anschauen Fünfzig Prozent aus Aktien und fünfzig Prozent Aus Renten besteht.
00:04:23: Das ist ein kleiner Teil der strategischen Asset Allocation, also quasi ein Tortenstückchen was sie aus der Strategischen Assett Allocation raus schneiden.
00:04:33: Und dieses Teilportfolio wird dann dynamisch so ausgesteuert dass die Anlagen dieses Teil Portfolios am Anfang des Jahres helftig auf Aktien.
00:04:47: Die Strategie sich dann regelgebunden und prognosefrei in die bessere Assetklasse im Kalenderjahr reinschleicht.
00:04:58: Wie sind Sie?
00:04:58: Zwei Tausend drei auf die Idee gekommen, weil sie machen das hier für institutionellen Mandate schon sehr lange.
00:05:05: Richtig!
00:05:06: Also die Genese der Strategie war ein Projekt was wir für den Geschäftsführer einer damals KAG also einer Vorgesellschaft gemacht haben.
00:05:18: Da ging es im Kern darum, dass ein gemischter Fond begeben worden ist von der Fondgesellschaft und das Leistungsversprechen abgegeben worden sind in jedem Jahr auf der richtigen Seite zu sein.
00:05:32: Und der Geschäftsführer war dann etwas konsterniert und musste nach drei Jahren eingestehen Ich habe das Leistung versprechen meinen Kunden abgegeben aber so richtig funktioniert's nicht.
00:05:44: Und da haben wir ihm gesagt naja wissen sie Wir haben bei Alpha Portfolio Advisors auch nicht die Kristallkugel und können ihnen nicht sagen, ob es ein Aktienjahr oder einen Rentenjahr wird.
00:05:56: Aber wir überlegen uns das Ganze mal konzeptionell.
00:05:59: Und das war die Geburtsstunde der Alpha-Portstrategie.
00:06:03: Das war tatsächlich schon in den Jahr zwei Tausend Eins.
00:06:06: Okay?
00:06:06: Das ärzte institutionelle Mandat also für einen großen institutionellen Andiger haben wir jetzt seit über dreinzwanzig Jahren und so sind über die Jahre viele Mandate dazugekommen, in dieser Art und Weise immer wieder auf die gleiche Art und Weise, also ganz robust für unsere Kunden aussteuern.
00:06:25: Immer mit dem Ziel die Einschläge nach unten möglichst erträglich zu machen.
00:06:31: Das klingt extrem spannend und ich gehe noch eine Schicht tiefer mit den Fragen.
00:06:37: Es ist ja nicht so, dass Sie da irgendwie jetzt über das Jahr nach einem halben Jahr mal gucken, wohin geht die Reise?
00:06:44: Was sind denn Ihre zentralen Input-Faktoren, die Sie beobachten und wann wird getrickert?
00:06:50: Wann verändern sie und in welcher Größenordnung verändern Sie im Schnitt dann ein Allokationsbestandteil?
00:06:57: Also, Herr Lill, stellen Sie sich noch mal dieses gemischte Portfolio vor was ich zu Fünfzig Prozent aus Aktien und zu Fünftig Prozent aus Renten zusammensetzt.
00:07:06: Wenn die gute Fee zu Ihnen kommt und sagt lieber Herr LILL wir haben den ersten ersten zwanzig fünfzwanzig Ich habe hier eine Kristallkugel und sie gucken da rein und sehen oh ja!
00:07:15: Zwanzigfünfeinzig wird ein Aktienjahr.
00:07:19: Das würden Sie dann machen?
00:07:20: Sie würden am ersten ersten Zwanzig Fünfundzwanzige ihr Portfolium zur Hundertprozent in Aktien investieren.
00:07:26: Richtig.
00:07:27: Nun, ich habe es gesagt die Kristallkugel haben wir nicht.
00:07:30: also starten wir mit fünftig-fünfzig am ersten Jahr nur a zwanzig fünfzwanzig und schleichen uns dann langsam auf die Aktienseite.
00:07:39: Wir beobachten den den spread.
00:07:42: wir sprechen von dem Rendite spread zwischen Aktien und Renten.
00:07:46: das heißt der spread ist positiv für Aktien wenn Aktien eine höhere Rendite zu einem Beobachtungszeit Punkt innerhalb des Jahres, also zum Beispiel am ersten Februar aufweisen.
00:07:58: Dann werden Aktien übergewichtet und wenn es umgekehrt ist, dann werden die Renten übergewichtet.
00:08:04: Also so wird man in jedem Monat ein bisschen schlauer und am Ende des Jahres im Jahr sind wir dann zu hundert Prozent in Aktien.
00:08:15: Aber das ist nicht nur der Performance-Unterschied.
00:08:17: Es kommen noch zwei Faktoren dazu, die ebenfalls eine Rolle spielen.
00:08:22: Dann bitte noch mal die zwei Faktoren.
00:08:25: Die würden wir schon gerne wissen!
00:08:28: Ja,
00:08:29: der zweite Faktor ist der Zeitfaktor.
00:08:32: also wie viel Zeit habe ich denn noch bis zum ein dreißigsten zwölften?
00:08:37: Je weniger Zeit bis zum einen Dreißigstens zwölften verbleibt desto sicherer bin ich mir dass die Essetklasse die heute vorne liegt auch am ein dreissigsten Zwölften vorne liegt Also mit anderen Worten, am ersten Dezember bin ich mir sicherer das es ein Aktienjahr wird als am ersten Februar.
00:08:58: Und dementsprechend wird bei gleichem Performance Vorschrung von Aktien zu Renten dann auch die Allokation auf der Aktienseite im Dezmber akzentuierter ausgesteuert als in Februar wo ja noch viel passieren kann.
00:09:13: da liegen noch elf Monate vor uns und der dritte Faktor ist Der Stress im System, das ist die sogenannte Spread-Volatilität.
00:09:24: Also wie stark schwanken eigentlich die Aktien um die Renten?
00:09:28: Wenn der Stress sehr groß ist... also die Schwankung von Aktien und Renten sehr groß sind wird die Strategie vorsichtig bei einem gleichen Renditevorsprung von Akzien zu renten etwas vorsichtiger.
00:09:40: Also ist man näher an Fünfzig-Fünfzig als wenn die Spread- Volatilität klein ist.
00:09:47: dann haben wir weniger.
00:09:48: Und vorher gesehen ist, was passiert?
00:09:50: Dann sind wir uns sicherer dass der Performance Vorsprung auch bis zum einendreißigsten zwölfendes Jahr
00:09:56: reicht.
00:09:57: Wie sieht es denn aktuell aus?
00:09:59: Wir haben jetzt vier Monate im Jahr zwei tausend sechsundzwanzig hinter uns.
00:10:04: wie bewegen sich in diesem Jahr Spread und spread Volatilität?
00:10:09: Wir sind leicht übergewichtet in Aktien.
00:10:11: Spread Volatilität ist jetzt angestiegen das heißt die Die Strategie wird wieder ein bisschen vorsichtiger und wir haben noch relativ viel Zeit bis zum ein dreißigsten zwölften.
00:10:26: Und diese Punkte kommen dann, die Faktoren kommen zusammen und die münden dann entsprechend in einer klaren Allokationsentscheidung.
00:10:36: Das ist wichtig, die immer wieder gleich ausfällt.
00:10:40: also im Sinne hier ist kein Volkswert der einen Bauch hat und der versucht Märkte zu prognosizieren.
00:10:46: Das Modell ist, ich sagte macht keine Prognose es also was das angeht vollkommen unwissend sondern sie bewertet nur die Fakten die vorliegen zum jeweiligen Beobachtungszeitpunkt und kalibriert oder übersetzt das dann in eine entsprechende Allokationsentscheidung.
00:11:09: Okay Sie haben sicherlich auch Das habe ich jetzt verstanden.
00:11:13: Also so erzielt man dann die Überrendite übers, ja wie vermeiden Sie denn Drawdowns?
00:11:19: Gibt es da auch spezielle Mechanismen?
00:11:22: Die Überrendide steht hier gar nicht im Mittelpunkt her.
00:11:29: Wir machen ja keine Prognose also kann man auch keine Überrendiete erwarten.
00:11:34: das Erstaunliche ist dass trotzdem eine Überrendite dabei rauskommt aus ganz bestimmten Gründen.
00:11:41: Aber der Kern ist eine Risiko-Reduktion in schwierigen Jahren, also wenn wir mal so oft das Jahr... ...二tausend acht beispielsweise blicken als wenn ich jetzt... Ich blicke jetzt mal auf den europäischen Aktienmarkt, da haben europäische Aktien... ...vierundvierzig Prozent verloren.
00:12:00: Da ist ein gemischtes Portfolio was sich helftig aus Aktien und Renten zusammensetzt bei minus einundzwanzig Prozent gewesen, hat also auch richtig weh getan.
00:12:10: Das müssen sie auch erst mal aushalten.
00:12:12: Also wenn Sie statisch investieren und sagen ich habe eine Aktienquote von fünfzig Prozent in meinem gemischten Portfolio Ich mache jetzt die Augen zu.
00:12:22: das muss man erstmal aushalte.
00:12:25: Die Strategie hat eben sehr, sehr konsequent die Aktienquote sehr schnell reduziert.
00:12:30: Wir waren im Februar bei dreizehn Prozent Aktien und in der zweiten Jahreshälfte gar nicht mehr in Aktien investiert ist mit minus vierundsechzig Basispunkten aus dem Jahr gekommen.
00:12:41: das zeigt so diese Eigenschaft.
00:12:43: also es geht eben hier drum in diesen ganz schwierigen Jahren auch sehr konsequenz zu sein und dem Anleger ein Kompass zu geben und die Sicherheit zu geben dass er diese Diese Marktsituation, diese stressvolle Markts Situation auch gut übersteht.
00:13:00: Das ist das Ziel.
00:13:02: Sie haben ja jetzt fünfundzwanzig Jahre Erfahrung also fünf und zwanzig einzelne Zyklen.
00:13:08: wo sie auf dieser Art Verfahren haben gibt es auch Umgebungen an den Kapitalmärkten wo sie sagen da steigt auch unsere Strategie aus Da kann sich nur mittelmäßige Ergebnisse liefern?
00:13:21: Absolut!
00:13:22: Also Das ist so, ich hatte es ja schon eben am Beispiel von im Jahr two-thausend acht erläutert.
00:13:30: Es ist eine Strategie die in diesen extremen Marktsituationen einfach extrem potent ist, extrem leistungsfähig ist und interessanterweise ist das vollkommen egal ob das ein sehr schlechtes Aktienjahr ist weil da gehe ich ja ganz schnell und konsequent aus den Aktien raus oder ein sehr gutes Aktienjahr ist, da gehe ich sehr schnell und konsequent in die Aktien rein.
00:13:56: Also immer dann wenn ich am Ende des Jahres sehe es gibt einen großen Unterschied zwischen Aktien-und-Renten.
00:14:01: ist die Strategie gut?
00:14:03: Und wenn es Jahre gibt wo Aktien und Renten annähernd gleich gut oder gleich schlecht sind auch hier ist das Vorzeichen egal, sind sie mit der Strategie in aller Regel schlechter als diese statische Allokation, wenn man in einem Balanced-Mandat dann wirklich an der Aktienquote, an der strategischen Aktienquote festhält.
00:14:27: In unserem Beispiel fünfzig Prozent.
00:14:30: Also zwei tausend zwanzig war zum Beispiel so ein Jahr nicht wahr?
00:14:33: Also da waren Aktien schlecht und Rentenwahlen schlecht und die Fünfzig-Fünfzigallokation war auch negativ.
00:14:41: Und unsere Strategie war noch ein bisschen negativer als die Fünftig-Fünftig allokation.
00:14:45: Da lagen sie, wenn ich jetzt auf Europa blicke mit der Fünfzig-Fünfzig Strategie bei minus sieben, drei neun Prozent und mit unserer Strategie drei Prozentpunkte
00:14:54: schlechter.
00:14:55: Na gut das war aber auch das einzige Jahr in diesem Jahrtausend.
00:14:58: kann man bis jetzt sagen dass das solche Korrelationseigenschaften gezeigt hat zwischen Aktien und Renten?
00:15:05: Also was interessant ist ich hatte ja diesen diesen Aktien-Rentensbrett beschrieben.
00:15:11: In Jahren wo der Rendite Unterschied zwischen Aktienten und Rentnen kleiner ist als etwa fünfzehn Prozent.
00:15:20: Nach oben oder nach unten sind sie mit der Strategie schlechter, wenn der Rendite-Unterschied betragsmäßig größer ist als fünfzehnt Prozent, sind Sie mit der Strategie besser und wir haben uns das ja für viele, viele Märkte angeschaut, für ganz lange Zeiträume angeschauen und eine Sache hat mich persönlich sehr verblüfft dass diese normalen Jahre, wo der Unterschied zwischen Aktien und Renten kleiner gleich fünfzehn Prozentpunkte ist.
00:15:55: Dass das sogar ein Schnaps weniger Jahre sind die in dieses quasi normal oder unauffälliges Szenario reinfallen als diese markanteren Jahre wo der unterschied größer ist.
00:16:08: also jetzt ganz konkret mal Wenn wir uns das für den DAX angucken, da können wir
00:16:13: u.a.,
00:16:13: zurückgehen habe ich zweiunddreißig Jahre an den Rändern und nur sechsundzwanzig Jahre in der Mitte.
00:16:23: Also dringt gut?
00:16:25: Ja, also die Finanzmarktforschung hat sich ja sehr intensiv mit diesen Phänomen beschäftigt.
00:16:33: es ist so dass an den Rentnern da wo der Unterschied zwischen Aktien und Renten groß mehr Verteilungsmasse ist, als man auf Basis der Normalverteilung glaubt.
00:16:48: Die Finanzmarktforschung spricht von sogenannten Fett-Tails.
00:16:53: also wir haben eine höhere Häufung der Renditen an den Rändern und genau für diese Render ist die Strategie gemacht.
00:17:01: und jetzt komme ich zu ihrer zu ihrer Beobachtung, dass die Strategie mehr Ertrach liefert.
00:17:08: Ich hatte gesagt dafür ist sie nicht gemacht aber er entsteht trotzdem und er entsteh deshalb weil deutlich mehr Jahre an den Rändern entstehen als man auf Basis der Normalverteilungen eigentlich denkt und genau für diese Szenarien in diesen Szenariens die Strategies besser.
00:17:28: ich will es Kurz mit Zahlen unterfüttern.
00:17:30: Jetzt noch mal für dieses Research, was wir hier für den DAX gemacht haben, das ich gerade schon zitiert habe wo die Daten bis ageschzig zurückgehen.
00:17:39: Wir haben in dem Mittelbauch eine andere Performance von minus drei Komma zwei Prozent.
00:17:45: also in diesen langweiligen Jahren oder unauffälligen jahren ist Die Strategie im Schnitt in den sechsundzwanzig Jahren Drei Komma Zwei Prozent schlechter als wenn Ich statisch an meiner Fünfzig-Fünfzig festhalten und an Den Rändern bin ich sechs prozent Punkte besser.
00:18:01: und da haben wir, also egal ob es negativ oder positiv rausschießt.
00:18:06: Dort wird der Mehrertrag
00:18:07: generiert.".
00:18:09: Und das Ganze wollen Sie ja jetzt auch in eine Newsitzform packen mit dem Namen Alpha Port Dynamic Allocation.
00:18:16: Verraten Sie uns doch schon ein bisschen was zu dem kommenden Produkt?
00:18:20: Ja vielleicht ganz kurz zur Genese Wir haben einen großen institutionellen Anleger den wir da im Rahmen eines Masterfonds begleiten, der zufälligerweise bei einer großen deutschen Fondgesellschaft liegt.
00:18:39: Bei der Universal.
00:18:41: und die Universal hat uns angesprochen gesagt Mensch das was ihr da im institutionellen Bereich macht das müsste auch oder sollte man drüber nachdenken dass auch kleineren Anlegern quasi erschließbar zu machen.
00:18:55: Und das war so der Impetus.
00:18:58: Und wir haben die Strategie jetzt so aufgesetzt, dass wir die Alpha Port-Strategie für fünf verschiedene Märkte parallel umsetzen.
00:19:09: Das heißt, wir sprechen über Aktien Europa gegenüber Eurorenten.
00:19:14: Wir sprechen gegen gegenüber Aktien Europaspezial – das ist in unserem Beispiel oder in unserer Konfektionierung der MDAX den wir hier verwenden – gegenüber Euro Renten.
00:19:25: Dann kommen die Märkte USA S&P-Fünfhundert, USA Spezial, NASDAQ-Einhundert auch jeweils gegen Eurorenten und Last but not least die Emerging Markets gegen
00:19:37: Euro Renten.
00:19:38: Also quasi wenn Sie so wollen Herr Lille fünf gemischte Fonds unter einem Dach oder fünf gemischte Strategien unter einen Dach innerhalb eines Fonds und das ist dann der Alpha Board Dynamic Allocation.
00:19:53: Das ist hochinteressant.
00:19:55: Für wen soll sich oder wird sich dieser Fonds Ihre Meinung nach eignen?
00:19:59: Wer sollte den im Deport haben?
00:20:03: Naja, das sind Anlieger die einen präpariert sein wollen für Unvorhergesehenes was an den Märkten passiert also die sich strategisch mit dem Thema Kapitalanlage so aufstellen wollen dass sie nicht mehr emotional eingreifen müssen in die Allokationsquon.
00:20:25: Was meine ich damit?
00:20:26: Stellt sich nochmal das Jahr, dass man eben in so einem Jahr nicht zappelig wird und nicht nervös wird und dann sagt Mensch jetzt sind meine Aktien vierundvierzig Prozent gefallen.
00:20:37: Ich will nie wieder eine Aktie investieren!
00:20:39: Ich schmeiß jetzt alles raus.
00:20:40: es ist auch vollkommen egal was es kostet.
00:20:42: Hauptsache ich habe keine Aktien mehr.
00:20:44: Das ist so das emotionale Muster was bei Investoren abläuft was wir immer wieder beobachten diese Angst auf der einen Seite und auf der anderen Seite die Gier, wenn es sehr stark nach oben geht.
00:20:57: Und diese emotionalen Fehler oder Biasis, die führen eben zu dem Phänomen was ich gerade beschrieben habe das ist eine deutlich stärkere Häufung der Renditen an den Rändern gibt.
00:21:10: Diese Vettails, die der Strategie rückenwind verschaffen also wichtig für Anleger auf ihre Kapitalanlagen haben und da eben ein Korrektiv suchen, was ihnen hilft besser über schwierige Marktphasen hinweg zu kommen.
00:21:28: Das Ganze wollen Sie ja auch interessierten Investoren in eine sehr exklusiven Veranstaltung im Juni näher bringen.
00:21:37: Und zwar habe ich mir mal notiert am vierundzwanzigsten sechsten soll dies sein.
00:21:43: Sagen Sie mal drei Takte dazu.
00:21:44: Für wen ist diese Veranstaltung und was erwartet die Gäste, die kommen?
00:21:52: Ja das ist eine ganz spannende Veranstaltungen, die wir da auf die Beine gestellt haben.
00:21:57: dass wird im Opernturm stattfinden in den Räumlichkeiten der Verwarstelle der UBS
00:22:04: also Frankfurt
00:22:06: ja genau in Frankfurt.
00:22:09: Wir richten uns mit der Veranstaltung an End-Investoren, Family Offices Stiftungen, Wells Manager, Pensionskassen usw.
00:22:20: kleinere institutionelle Anleger nicht die ganz großen weil es geht ja hier um eine Publikumsfond und wir haben ein Programm.
00:22:29: dort werden wir zunächst mal mit dem Herrn Dr.
00:22:32: Casey beginnen der viele Jahre lang bei einem der größten Family-Offices in Deutschland, die Kapitalanlage verantwortet hat und jetzt seit letztem Jahr
00:22:44: als
00:22:45: unabhängige Berater unterwegs ist für Family Offices.
00:22:47: Er wird so diese strategische Perspektive einnehmen.
00:22:51: Dann der Professor Schmitz, der an der Hochschule Aachen unterrichtet und eine ausgewiesene Experte für dynamische Strategien ist bei uns im Team auch für die Alphaportstrategie mit verantwortlich ist um meine Person.
00:23:05: Wir möchten dieses Thema sehr tief und intensiv beleuchten, um vor allen Dingen dann auch im Rahmen der Veranstaltungen diskutieren.
00:23:13: Ja, Herr Dr.
00:23:14: Kleberk, dann kommen wir schon zum Schluss.
00:23:16: Eigentlich hätte ich von Ihnen gerne noch mal so eine Art Elevator-Pitch in den National.
00:23:21: Was bietet die Alpha Port International Strategie?
00:23:26: Und dementsprechend auch der Alpha Port Dynamic Allocation denn seinen Investoren?
00:23:31: vielleicht drei vier herausragende Eigenschaften.
00:23:36: Also es ist eine Strategie, die den Fokus auf die Vermeidung und Reduktion des Down-Zeitrisikos legt.
00:23:43: Also den Teil der Volatilität wo's wehtut, wo das schmerzt?
00:23:48: Der wird systematisch reduziert.
00:23:51: Das zweite ist dass diese Strategie auf der Rendite Seite sehr attraktiv ist Aufgrund der Vertails, die wir gesehen haben, die ich beschrieben habe Und Zusatzerträge im Vergleich zu einer passiven statischen Anlage generiert.
00:24:09: Und der dritte Punkt, das ist weniger eine Eigenschaft als eine Möglichkeit.
00:24:16: bis jetzt setzen wir diese Strategie und das gilt für die letzten fünf, zwanzig Jahre nur für große institutionelle Anleger um.
00:24:24: Das sind dann Mandate, die sind im dreistelligen Millionenbetrag verortet Anleger die Möglichkeit sich diesem Thema zu nähern und das in ihren eigenen, in ihre eigene strategische asset allocation zu integrieren.
00:24:42: Die
00:24:44: kleiner sind.
00:24:45: Das können institutionelle Anlegers sein, das können auch Privatanleger sein also je nachdem welche Koleur sie haben wir haben nun keine Grenze mehr nach unten Und das ist glaube ich noch mal wichtig hier auch zu erwähnen.
00:25:02: Das klingt sehr gut.
00:25:04: Ich bedanke mich ganz herzlich bei Ihnen, wünsche Ihnen für den Forststart natürlich alles Gute und natürlich auch für Ihre Veranstaltung am vierundzwanzigsten Juni.
00:25:14: Danke dass Sie hier am Podcast so gut aktiv mitgewirkt haben um uns so spannende Themen zu erzählen hat.
00:25:22: Vielen Dank Herr Will!
00:25:25: Hat Spaß gemacht.
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