„2026 werden von Unsicherheit und Volatilität geprägt“ #85 mit Hanno Beck

Shownotes

Zu Jahresbeginn ist es üblich, einen Blick in die wirtschaftliche Entwicklung des kommenden Jahres zu werfen. Und dieses Jahr ist die Herausforderung besonders groß. Die extreme Unsicherheit durch geopolitischen Spannungen, die Deglobalisierung, die sich verändernden Rahmenbedingungen in der US-Geldpolitik, die immens steigenden – unproduktiven – Rüstungsausgaben und die ansteigende Staatsverschuldung in wichtigen Volkswirtschaften machen Prognosen nahezu unmöglich. „Wer ehrlich ist, wird hier antworten: keine Ahnung“, sagt Prof. Dr. Hanno Beck von der Hochschule Pforzheim im Gespräch mit Uwe Lill von Hedgework. „Wir haben genug zu tun, die grauen Schwäne zu sichten und zu bewerten. Da kommen dann noch die schwarzen Schwäne dazu.“ In seinem Jahresausblick unterzieht Beck die verschiedenen Volkswirtschaften einer Analyse. Die Auflösung der globalen Ordnung führe zu einer Art Schumpeterscher Zerstörung. „Aber Deutschland will das gar nicht zulassen, weil es mit Schmerzen verbunden ist“, sagt Beck. Sein Rat an Bundeskanzler Friedrich Merz: „Er sollte verkünden, dass er nur eine Legislaturperiode zur Verfügung steht. Dann hätte er die Beinfreiheit, größere Veränderungen anzugehen.“ Beck spricht im Podcast auch über das Auseinanderfallen von schwachen wirtschaftlichen Fundamentaldaten und Höchstständen an den Börsen, den negativen Auswirkungen der amerikanischen Zollpolitik auf die USA selber und die möglichen Auswirkungen weiter steigender Staatsverschuldungen. Und zum Schluss verrät uns der Professor, wo er persönlich noch Anlagechancen sieht.

Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Anlageoptionen stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Hedgework und die GFD Finanzkommunikation mbH haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.

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